Samstag, 29. April 2017

Wir sind „confidental haulier“

Mit einem Zipp ist alles weg. Frachtstücke von 3,5 Meter Höhe, 4,20 Meter Breite und bis zu 48 Tonnen verschwinden bei uns ruck zuck unter der Plane. Alles ganz diskret....
Es gibt im Leben eines Menschen vermutlich keinen einzigen Gegenstand des täglichen Gebrauchs, der nicht von einem Lkw gebracht wurde. Lkw transportieren einfach alles, von Rohstoffen aus der Montanindustrie bis zum fertigen Endprodukt. Sand, Holz, Orangensaft auf Paletten oder ganze Sattelzüge voller Inkontinenzwindeln für Oma - die meisten Frachten sind stink langweilig. Aber die richtig coolen Sachen, die fahren wir, denn wir sind confidental haulier – der diskrete Frachtführer für vertrauliche und diskrete Schwertransporte in ganz Europa.

Sonntag, 23. April 2017

A.i.d.T.: Gemeinsam sind wir stärker

Bild: A.i.d.T.
Fuhrleute sind schon ein bunt gemischter Haufen. Wie überall, bilden auch wir Fuhrleute einen Spiegel der Gesellschaft. Unter uns gibt es nette und weniger nette Fahrer, gute und schlechte, talentierte und weniger talentierte, kommunikative und schweigsame, kriminelle und hoch anständige, aber alle haben wir eins gemeinsam: Wir leben und arbeiten auf der Straße und viel zu viele von uns sterben auch dort. Verglichen mit den Gefahren, denen eine Floristin oder ein Kassierer im Supermarkt ausgesetzt sind, haben wir einen potenziell tödlichen Beruf und keine nennenswerte Lobby.

Donnerstag, 20. April 2017

Unverständliches Gerichtsurteil in Brandenburg

Wie heißt es so schön? Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Bild: Michael Grabscheit/www.Pixelio.de
Das Amtsgericht Brandenburg hat mit einem lustigen Urteil, auf das ich kürzlich stieß, den Vogel der Ungerechtigkeit abgeschossen. Das Amtsgericht (AG | 31 C 71/16) gab einem Fuhrmann am Zusammenstoß mit einem überholenden Pkw in einer Baustelle die Hauptschuld, obwohl der eigentlich zu breite Pkw die linke Spur gar nicht hätte befahren dürfen. Sind Fuhrleute jetzt zum Abschuss freigegeben?

Freitag, 7. April 2017

Kleiner Wochenrückblick mit Kopfschütteln

Diese Woche bekam der Dicke neue Schühchen...
In der vergangenen Woche war es ruhig. Statt einer schönen Tour irgendwo durch Europa gab es Nahverkehr und Werkstattkaffee. Zuerst wurden am Trailer die Bremsen neu gemacht, dann gab es vorne einen Satz neue Reifen. Kein billiger Spaß aber ich will an dieser Stelle mal deutlich machen, dass die Bereitschaft für solche Investitionen einer der Gründe sind, weshalb ich meinen Arbeitgeber sehr schätze. Sicherheit geht bei uns vor, auch wenn es im Portemonnaie kratzt. Das macht für mich – neben einigen anderen Faktoren - ein gutes Unternehmen aus.

Mittwoch, 5. April 2017

Lkw im Stadtverkehr

Sie sorgen für Behinderungen, für zu Staus und machen den fließenden Verkehr langsam - Lkw im innerstädtischen Verkehr. Dieses Video zeigt auf verständliche Weise, warum sich das Fahren eines Lkw im Stadtverkehr vom fahren eines Pkw unterscheidet. Vielleicht ein mal interessantes Filmchen für den Fahrschulunterricht.

Sonntag, 2. April 2017

David Allan Coe & Rebel Meets Rebel - Nothin' to loose

So liebe Freunde, und zum Ende des Wochenendes lassen wir es noch mal richtig krachen. Und nicht vergessen, der Mann ist 78 Jahre alt...

Gesundheit am Arbeitsplatz: Am Ende zahlen immer die Fuhrleute die Zeche

Auch unterwegs kann man sich mit einfachen Mitteln kostengünstig gesund ernähren um Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten...
Fuhrleute arbeiten Tag und Nacht. Unregelmäßige Arbeitszeiten, unruhiger Schlaf an lauten Autobahnen oder in Industriegebieten, durch Zeitdruck und Fehlplanungen verursachter Schlafmangel, teilweise harte körperliche Belastungen bei Be- und Entladearbeiten, psychischer Stress, Parkplatzmangel, die emotionale Belastung der Trennung von Familie und Freunden und last but not least Bockwurst, Zigaretten und Alkohol, machen das Leben vieler Fuhrleute nicht unbedingt zum idealen Lebensweg für Gesundheitsfanatiker. Mit anderen Worten: Ein wunderbarer Beruf.

Samstag, 1. April 2017

Bundesverkehrsminister Dobrindt präsentiert Lösung für LKW-Parkplatzmangel

Bundesverkehtsminster Dobrindt (CsU) stellte jetzt die Lösung für der LKW-Parkplatzmangel vor - die Park-Roll
Der Wahlkampf läuft auf vollen Touren. Während der SPD-Angeordnete Udo Schiefner sich mit seiner Offensive gegen das Sozialdumping jetzt erst kürzlich in der großen Koalition durchsetzen konnte, blieb ein weiteres wesentliches Problem der Fuhrmänner in Deutschland völlig unangetastet. Um so überraschender war da pünktlich zum Wahljahr die zum Parkplatzmangel abgehaltene und unerwartete Pressekonferenz des Bundesverkehrsnimisteriums. Bundesverkehsminister Dobrindt (CSU) stellte der überraschten Branche und der Fachpresse die Lösung vor: Die Park-Roll. Bis Ende 2018 soll jeder LKW über 7,5 Tonnen mit dieser Vorrichtung ausgerüstet sein.