Sonntag, 16. Juli 2017

Der Fahrstil ist der Spiegel des Charakters

Freie Fahrt ist ein Menschenrecht, zumindest scheint das so mancher Zeitgenosse zu glauben. Bild: Der Hausen
Es gibt wahrscheinlich kaum einen Bereich unseres täglichen Lebens, in dem sich die Verfassung eines Menschen so deutlich widerspiegelt, wie bei der Teilnahme am Straßenverkehr. Da werden schüchterne Zwerge zu Supermännern und brave Hausmütterchen zu gnadenlosen Furien wenn die freie Fahrt behindert wird. Die freie Fahrt als Grund- oder Menschenrecht, das scheinen viele Menschen längst verinnerlicht zu haben.

Samstag, 15. Juli 2017

Alpenrunde mit viel Tamtam

Nachdem mein Kollege erkrankt ist (gute Besserung, mein Freund), ist dies mein neues Zuhause für die nächsten Wochen. Ob wir beide Freunde werden sollte sich in den nächsten 2 Wochen zeigen. Bild: Der Hausen
Da isser wieder. Zugegeben, ich war etwas schreibfaul und so richtig spannende Touren hatte ich auch nicht, über die sich zu berichten gelohnt hätte. Aber die letzten zwei Wochen waren mal wieder wunderbar, ganz nach meinem Geschmack. Schwertransport vom heißen Italien über Pforzheim in das schöne Abtenau, im Salzburger Land.

Freitag, 16. Juni 2017

Dashcam – ja oder nein?

Heute angekommen, meine neue Dashcam Bild: Der Hausen
Um es vorweg zu nehmen: ich habe mir jetzt so ein Ding, eine Dashcam, zugelegt und werde zukünftig die teilweise unglaublichen Ereignisse, die sich vor meiner Windschutzscheibe abspielen, archivieren. Und schon höre ich Spatzen und andere lustige Vögel wie wild das Wort 'Datenschutz' von den Dächern pfeifen. Macht eine Dashcam also keinen Sinn oder verstößt sie sogar gegen geltendes Recht? Ich denke nein.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Blues Saradeno - Devils Got You Beat

Es gab ja hier schon länger nichts musikalisches. Heute stelle ich Euch heute einen weiteren Song von einem meiner Lieblingsmusiker vor. Genau das Richtige, wenn der alte "Daus" Dich mal wieder geschlagen hat...

Einundzwanzig, zweiundzwanzig, tot

Bei vielen Unfällen ist das Letzte, was der Fahre sieht, das Handydisplay. Bild: Der Hausen
Die letzten Tage waren mal wieder alle Montag. Zum Wochenanfang blieb ich mit dem Auflieger ganz erfrischend an einem Betonklotz hängen, der in einen Busch eingewachsen war. An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Gruß an die Düsseldorfer Firma, die sich einen Dreck darum schert, ob man sich auf ihrem Warteparkplatz den Lkw ruiniert. Dann hatte ich ein weiteres Mal ein Schlüsselerlebnis mit einem Kollegen, der plötzlich rechts neben mir auf dem Seitenstreifen stand und mich total verdattert und weiß um die Nase anschaute. Wäre der Kollege nicht nach rechts ausgewichen, wäre er wohl am Heck meines Aufliegers durch einen Auffahrunfall gestorben.

Sonntag, 4. Juni 2017

Video: Wenn alle Seile reißen

Heute möchte ich mal ein kleines Video zeigen, das mir von einem guten Freund zugeschickt wurde. Mehr kann man bei einer Kranverladung schon gar nicht mehr falsch machen. Die Strafe folgt leider  auf den Fuß.

Es wurde in Russland aufgenommen und zeigt den Versuch der Verladung eines Pumpenbeckens mit rund 20-Tonnen Gewicht. Ob der Mann überlebt hat, weiß ich leider nicht.

video

Donnerstag, 25. Mai 2017

Vollbremsung


Schwergewicht in Ketten gelegt (Bild: Der Hausen)
Es gibt ganz schreckliche Sätze, die möchte man gar nicht hören, wenn man auf der Autobahn im Stau steht. Einer dieser Sätze ist etwa, dass man sich beim Bilden der Rettungsgasse Zeit lassen kann, weil das Eintreffen des Notarztes nicht mehr eilt. Keine Ahnung wie es anderen Fuhrleuten geht aber ich gehe dann in mich, denn im Laufe der Jahre sieht man immer wieder mal Dinge, die normale Autofahrer nicht sehen. Und ab da wird es schwierig, denn um Pkw-Fahrern die Folgen gravierender Fahrfehler vor Augen zu führen, müsste man ihnen eigentlich ständig Bilder der Folgen ihres Tuns zeigen. Andererseits verbietet der Respekt vor den Unfallopfern das natürlich.

Samstag, 20. Mai 2017

Tina Dico - Count To Ten

Heute möchte ich Euch mal ein wunderschönes Lied von einer dänischen Songwriterin vorstellen.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Die Geheimsprache der LKW-Fahrer

Schluss mit der Verwirrung um geheimnisvolle Lichtzeichen und Hupsignale
In der letzten Zeit habe ich festgestellt, dass immer öfter auch Nicht-Fuhrleute meine kleinen Geschichten lesen. Zwischen den beiden Lagern von Verkehrsteilnehmern und Fuhrleuten scheint es tatsächlich so eine Art Hass-Liebe zu geben. Einerseits ärgert man sich über die schwerfälligen Kolosse andererseits scheinen Lkw, ebenso wie das Leben auf der Straße, auf viele eine gewisse Faszination auszuüben. Diesen Lesern möchte ich heute einmal etwas über die „Geheimsprache“ der Fuhrleute erzählen.

Sonntag, 14. Mai 2017

NRW: Wenn Du nicht weißt, wen Du wählen sollst ...



Ich hoffe, die Kolleginnen Kollegen aus NRW gehen heute alle wählen. Hannelore Kraft hat ja werbewirksam und wahlkampfmäßig festgestellt, dass es keine No-go-Areas in NRW gibt. Sie wird sich dennoch nicht trauen, nachts allein durch Duisburg Meiderich zu laufen. Aber solange sich da noch ein Lebensmüder hin traut, ist das aus ihrer Sicht schlicht keine No-go-Area. Kann man sich so zurechtbiegen, das ist dann halt nur verlogen. Die Zahl sozialer Brennpunkte hat in NRW einen Höchststand und die Bildungspolitik ihren Tiefststand erreicht. Aber es gibt eine lustige Lösung aus dem Dilemma ...

Dienstag, 9. Mai 2017

Äh Chef, ich müsste mal zum Doktor...

Fuhrleute kennen das Problem von Arztbesuchen zur Genüge. Arzttermine sind immer so eine Sache, oft fallen sie ins Wasser. Mit der Darmkrebsvorsorge des Fahrers verdient die Firma schließlich kein Geld. In den meisten Fällen kann man sich aber ohnehin darauf verlassen, dass derartige Termine praktisch schon geplatzt sind, sobald die Dispo vom Vorhaben eines Arztbesuches erfährt. Der Einzige, der das allerdings nie weiß, ist der Fahrer selbst. Ich vermute ja, dass Disponenten exakt darauf geschult werden...

Freitag, 5. Mai 2017

Wenn einmal der Wurm drin ist...

Selbst das Wetter war miserabel. Was soll's, es passte zur übrigen Woche
Wenn einmal der Wurm drin ist, dann ist der Wurm echt drin. In der vergangenen Woche klappte einfach fast nichts. Es war zum Verzweifeln. Am frühen Mittwoch Morgen habe ich mir nach einem langen und erholsamen Wochenende schon beim Einsteigen in den Lkw erst einmal herzhaft die Finger geklemmt. Bitte fragt mich nicht wie. Jedenfalls wäre ich an diesem Punkt am besten schon wieder ins Bett gegangen. Und hätte ich da schon gewusst wie die Woche wird, wäre ich dort auch für den Rest der Woche geblieben.

Samstag, 29. April 2017

Wir sind „confidental haulier“

Mit einem Zipp ist alles weg. Frachtstücke von 3,5 Meter Höhe, 4,20 Meter Breite und bis zu 48 Tonnen verschwinden bei uns ruck zuck unter der Plane. Alles ganz diskret....
Es gibt im Leben eines Menschen vermutlich keinen einzigen Gegenstand des täglichen Gebrauchs, der nicht von einem Lkw gebracht wurde. Lkw transportieren einfach alles, von Rohstoffen aus der Montanindustrie bis zum fertigen Endprodukt. Sand, Holz, Orangensaft auf Paletten oder ganze Sattelzüge voller Inkontinenzwindeln für Oma - die meisten Frachten sind stink langweilig. Aber die richtig coolen Sachen, die fahren wir, denn wir sind confidental haulier – der diskrete Frachtführer für vertrauliche und diskrete Schwertransporte in ganz Europa.

Sonntag, 23. April 2017

A.i.d.T.: Gemeinsam sind wir stärker

Bild: A.i.d.T.
Fuhrleute sind schon ein bunt gemischter Haufen. Wie überall, bilden auch wir Fuhrleute einen Spiegel der Gesellschaft. Unter uns gibt es nette und weniger nette Fahrer, gute und schlechte, talentierte und weniger talentierte, kommunikative und schweigsame, kriminelle und hoch anständige, aber alle haben wir eins gemeinsam: Wir leben und arbeiten auf der Straße und viel zu viele von uns sterben auch dort. Verglichen mit den Gefahren, denen eine Floristin oder ein Kassierer im Supermarkt ausgesetzt sind, haben wir einen potenziell tödlichen Beruf und keine nennenswerte Lobby.

Donnerstag, 20. April 2017

Unverständliches Gerichtsurteil in Brandenburg

Wie heißt es so schön? Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Bild: Michael Grabscheit/www.Pixelio.de
Das Amtsgericht Brandenburg hat mit einem lustigen Urteil, auf das ich kürzlich stieß, den Vogel der Ungerechtigkeit abgeschossen. Das Amtsgericht (AG | 31 C 71/16) gab einem Fuhrmann am Zusammenstoß mit einem überholenden Pkw in einer Baustelle die Hauptschuld, obwohl der eigentlich zu breite Pkw die linke Spur gar nicht hätte befahren dürfen. Sind Fuhrleute jetzt zum Abschuss freigegeben?

Freitag, 7. April 2017

Kleiner Wochenrückblick mit Kopfschütteln

Diese Woche bekam der Dicke neue Schühchen...
In der vergangenen Woche war es ruhig. Statt einer schönen Tour irgendwo durch Europa gab es Nahverkehr und Werkstattkaffee. Zuerst wurden am Trailer die Bremsen neu gemacht, dann gab es vorne einen Satz neue Reifen. Kein billiger Spaß aber ich will an dieser Stelle mal deutlich machen, dass die Bereitschaft für solche Investitionen einer der Gründe sind, weshalb ich meinen Arbeitgeber sehr schätze. Sicherheit geht bei uns vor, auch wenn es im Portemonnaie kratzt. Das macht für mich – neben einigen anderen Faktoren - ein gutes Unternehmen aus.

Mittwoch, 5. April 2017

Lkw im Stadtverkehr

Sie sorgen für Behinderungen, für zu Staus und machen den fließenden Verkehr langsam - Lkw im innerstädtischen Verkehr. Dieses Video zeigt auf verständliche Weise, warum sich das Fahren eines Lkw im Stadtverkehr vom fahren eines Pkw unterscheidet. Vielleicht ein mal interessantes Filmchen für den Fahrschulunterricht.

Sonntag, 2. April 2017

David Allan Coe & Rebel Meets Rebel - Nothin' to loose

So liebe Freunde, und zum Ende des Wochenendes lassen wir es noch mal richtig krachen. Und nicht vergessen, der Mann ist 78 Jahre alt...

Gesundheit am Arbeitsplatz: Am Ende zahlen immer die Fuhrleute die Zeche

Auch unterwegs kann man sich mit einfachen Mitteln kostengünstig gesund ernähren um Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten...
Fuhrleute arbeiten Tag und Nacht. Unregelmäßige Arbeitszeiten, unruhiger Schlaf an lauten Autobahnen oder in Industriegebieten, durch Zeitdruck und Fehlplanungen verursachter Schlafmangel, teilweise harte körperliche Belastungen bei Be- und Entladearbeiten, psychischer Stress, Parkplatzmangel, die emotionale Belastung der Trennung von Familie und Freunden und last but not least Bockwurst, Zigaretten und Alkohol, machen das Leben vieler Fuhrleute nicht unbedingt zum idealen Lebensweg für Gesundheitsfanatiker. Mit anderen Worten: Ein wunderbarer Beruf.

Samstag, 1. April 2017

Bundesverkehrsminister Dobrindt präsentiert Lösung für LKW-Parkplatzmangel

Bundesverkehtsminster Dobrindt (CsU) stellte jetzt die Lösung für der LKW-Parkplatzmangel vor - die Park-Roll
Der Wahlkampf läuft auf vollen Touren. Während der SPD-Angeordnete Udo Schiefner sich mit seiner Offensive gegen das Sozialdumping jetzt erst kürzlich in der großen Koalition durchsetzen konnte, blieb ein weiteres wesentliches Problem der Fuhrmänner in Deutschland völlig unangetastet. Um so überraschender war da pünktlich zum Wahljahr die zum Parkplatzmangel abgehaltene und unerwartete Pressekonferenz des Bundesverkehrsnimisteriums. Bundesverkehsminister Dobrindt (CSU) stellte der überraschten Branche und der Fachpresse die Lösung vor: Die Park-Roll. Bis Ende 2018 soll jeder LKW über 7,5 Tonnen mit dieser Vorrichtung ausgerüstet sein.

Donnerstag, 23. März 2017

Willst Du mich umbringen, Kollege?


Rücksichtslose Kollegen: Einscheren nach dem Überholen mit unter zehn Meter Abstand. Das enge Einscheren beim Überholen passiert tausendfach täglich auf deutschen Autobahnen. Passiert etwas unvorhergesehenes, hat der Überholte keine Chance.
Kennt Ihr das? Es gibt solche Tage, da ist einfach der Wurm drin. Bei mir war der Mittwoch so ein Tag. Den verbrachte ich zum großen Teil auf der A9 und er hätte mich fast das Leben gekostet. Keine Angst, weder hat man mich überfallen noch bin ich am Steuer eingeschlafen. Es war vielmehr ganz unspektakulär, ich wurde einfach überholt. Aber schon bei diesem einfachen Fahrmanöver tun sich bei einigen Kollegen massive Lücken auf.

Sonntag, 19. März 2017

Blues Saraceno - Evil Ways

Wie an jedem Wochenende gibt es natürlich auch diesmal wieder ein kleines Liedchen aus dem Fundus meiner Reisemusiksammlung. Ihc hoffe es gefällt Euch ebenso gut wie mir...

Love Mei – der Handypanzer macht das Smartphone zum echten Arbeitsgerät

Sony Xperia mit und ohne Panzerung von Love Mei
Passend zur meiner kleinen Reihe (Un-)Nützliches möchte ich Euch heute mal einen Panzer fürs Handy vorstellen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bekomme für diese Vorstellung kein Geld und ich habe das Ding sogar selbst gekauft. Aber diese Schutzhülle ist so gut, dass ich Euch das einfach zeigen muss. Warum man das Ding eigentlich in Deutschland nicht kaufen kann, weiß ich nicht, wie man es bekommt, erfahrt ihr hier.

Samstag, 18. März 2017

Von Emscherland in die Uckermark

Wieder einmal einen Kunden glücklich gemacht, diesmal die Jungs in einer Kaserne in der Uckermark
Den Montag durfte ich mit ein wenig Nahverkehr verbringen also abends daheim bei der Familie. Am Dienstag habe ich dann im Emscherland einen Schlepper mit Mähwerk für die Uckermark geladen. Für einen Sauerländer Landkind wie mich genau das Richtige, Sauerländer lieben Trecker. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr von dem Ding abgestiegen.

Sonntag, 12. März 2017

Der Fahrermangel ist hausgemacht

Fahrermangel - bis zu 20 Prozent der Fahrer scheiden in den nächsten Jahren altersbedingt aus
Immer wieder lese ich in den verschiedenen Zeitungen und Internetportalen, dass die Transportbranche unter massivem Fahrermangel leidet. Ja, es soll sogar schon Speditionen gegeben haben, die aufgeben mussten, weil sie kein geeignetes Fahrpersonal finden konnten. Ich liebe solche Berichte und kann mich gar nicht satt daran lesen. Und wenn ein Unternehmen aufgibt, weil keine Fahrer da sind, freut mich das auch noch insgeheim.

Donnerstag, 9. März 2017

Von Grippe und Konkursmasse


Aus. Feierabend. Schicht im Schacht. Seit einigen Tagen hat mich die Grippe fest im Griff. Dafür noch einmal vielen Dank an unseren Kollegen M. Der kam völlig übermotiviert zur Arbeit und hat uns fast alle angesteckt. Unser Chef hat mich nach Hause geschickt, ich sah wohl nicht so gut aus. Dabei war es anfangs gar nicht so schlimm, aber das Sauwetter der letzten Tage hat mir den Rest gegeben...

Samstag, 4. März 2017

Johnny Cash - San Quentin (Live from Prison)

Johnny und Jesus hatten übrigens was gemeinsam: Sie waren beide ganz Große und haben doch nie die Letzten in der Gesellschaft vergessen. Könnte man sich auch mal ein Beispiel dran nehmen...

Freitag, 3. März 2017

Eine Presse reist ins Sudetenland

Der Bürgersteig hat es leider nicht überlebt. Ein Anwohner inspiziert den Schaden. Leider machen die engen Straßen das Durchfahren mancher Dörfer zur Zentimeterarbeit - und manchmal fehlen auch ein paar Zentimeter, dann muss eben auch mal der Bürgersteig dran glauben.   
Diese Woche führte mich die Lieferung einer 3,90 m hohen Schmiedepresse in das tschechische Mähren, genauer in die sechstgrößte tschechische Stadt, nach Olmütz. So weit im Osten der EU ist die Erinnerung an den einstigen Arbeiter- und Bauernstaat noch sehr gegenwärtig. Straßenpläne und Navigationsgerät kann man getrost beiseite legen, denn verlassen kann man sich darauf jenseits der Autobahn noch lange nicht.

Dienstag, 21. Februar 2017

Ein Hoch auf die Fachwerkstatt

Ein Tag in der Werkstatt
Am Montag habe ich meine von Portugal mitgebrachte Ladung nach Bramsche gebracht. Entladen wurde ich von einem überraschend gut aufgelegten Staplerfahrer, der mir unaufgefordert brühwarm erzählte, dass der diesen „Laden“ in einigen Wochen nicht mehr sehen müsse. Neugierig geworden erfuhr ich, dass das Unternehmen insolvent ist und das die Reste des Automobilzulieferers nun zur Billigproduktion nach Rumänien auswandern. Erst jetzt bemerke ich den bitteren Zynismus hinter der guten Laune. Die Belegschaft tut mir leid, ändern kann ich das aber nicht. Meine nächste Adresse ist die Werkstatt...

Sonntag, 19. Februar 2017

Samstag, 18. Februar 2017

Reise nach Portugal IV - Die letzte Etappe

Durch dieses Loch verschwand das Kühlwasser. Es hat nicht mal Tschüss gesagt. Gott sei dank war der Schlauch schnell und unkompliziert zu erreichen um ihn auszutauschen. Das kann auch ganz anders sein.
Mit dem Platzen des Hydraulikschlauches, bei der Verladung am letzten Donnerstag, kam ein nicht genauer zu bestimmendes Bauchgefühl vor der anstehenden Reise auf. Nun wird daraus immer mehr die Gewissheit, dass unkalkulierbare Zwischenfälle diese Reise prägen sollten. Also nimmt die Geschichte weiter ihren Lauf. Rund 200 Kilometer vor Lissabon platzt ein Kühlschlauch. Wieder eine Panne. Ohne MAN-Service geht es nicht weiter, denn mit dem schweren Auto kann man nicht mal eben schnell in die Werkstatt fahren. Hier geht das Kompliment an den besten Chef von allen, bestens organisiert war ich schon zwei Stunden später wieder auf der Straße und kam pünktlich zum Dienstag Abend an.

Montag, 13. Februar 2017

Reise nach Portugal III - Erkenntnisse

Meine schaukelnde Koje. Feudal geht anders aber für die Verhältnisse auf See noch recht gute Platzverhältnisse. 
Wir hatten ja damals nichts, also früher, in meiner Kindheit. Als Sauerländer war der kleine diebische Stamm meines Bergvolkes zur Zeit meiner Kindheit gerade dem Leben in der Höhle entwachsen. Aus diesem Grund kam ich als Kind auch nie in die Verzückung, in einer dieser schaukelnden Kinderwiegen schlafen zu dürfen. Mit anderen Worten: Das Hin und Her des Schiffes erwies sich in der Koje, ebenso wie das monotone Brummen der Maschine, als schlaffördernd. Doch neben der Wiederentdeckung der Langsamkeit gibt es einen weiteren Aspekt der Reise, der mich beschäftigt, denn hier habe ich viel Zeit meinen Gedanken nachzuhängen... 

Samstag, 11. Februar 2017

Reise nach Portugal II - Auslaufen

Leider habe ich es nicht geschafft die MV Adeline in ihrer vollen Pracht auf ein Bild zu bekommen. Deswegen habe ich ein von Informationsunterlagen abfotografiertes Bild eingefügt, damit der Leser eine Vorstellung vom Schiff bekommt. 
Wie von der Reederei verlangt glitt ich am nächsten Morgen, elegant wie immer, um Punkt sechs erneut an den Terminal. Das Ticket war schnell gedruckt und ich wurde zur Verladung in die „Lane“ geschickt. Dabei handelt es sich um einen Verlade-Parkplatz unmittelbar am Ankerplatz des Schiffes. Von jetzt an geht alles ganz schnell – dachte ich. Und wieder lachte mir die Langsamkeit leise aus dem Nirgendwo ins Ohr, während ich wartete. Piano piano... immer mit der Ruhe. Ich versuche mental zu bremsen, es bleibt bei einem vergeblichen Versuch. Bis Mittag warte ich dort ungeduldig, dann holt man mich endlich an Bord. Die eigentliche Verladung dauerte dann etwa fünf Minuten. Klappt doch.

Freitag, 10. Februar 2017

Reise nach Portugal I

Ticket für die Schiffsreise nach Porto/Leixoes
Nach einigen Verzögerungen beginnt heute der zweite Teil unserer Lieferung nach Portugal. Nachdem mein Kollege Harry und ich bereits zwei komplette Ladungen Zubehör für eine Kunststoffspritzgussmaschine von Krauss-Maffay nach Portugal gebracht haben, bin ich nun auf dem Weg, die eigentliche Maschine auszuliefern. Also geht’s jetzt mit einem Gesamtgewicht von 65 Tonnen in die Gegend südlich von Lissabon. Das Besondere an dieser Reise ist diesmal, dass ich mit dem Lkw per Schiff bis Porto reise, statt wie zu erwarten, selbst fahrend über die Straße.

Dienstag, 7. Februar 2017

Transportbranche braucht gesetzliche Regulierung

Ideal: In der Transportbranche lässt sich besonders ohne lästige Kosten wie Lkw-Anschaffung, Maut, Versicherungen, Reparaturen und Fahrerlöhne prima Geld auf den Knochen anderer verdienen. Bild: H. D. Volz / Pixelio.de
Neulich las ich ein Buch von Mario Livio, mit dem Titel „Ist Gott ein Mathematiker?“ Sicher ist das keine der Fragen, die einen normalen Menschen unbedingt interessieren muss aber ich war schon immer etwas anders, ich mag sogar Mathematik. Dabei möchte ich gar nicht in die thematische Tiefe des Werkes gehen, gleichwohl bildet dieses Buch hier meinen amateur-philosophischen Ansatz für die Anwendung von Zahlen und Mathematik in unserer modernen Gesellschaft. Einer dieser Ansätze soll heute einmal das Teilen sein.

Samstag, 4. Februar 2017

Ghoultown - Bury Them Deep

Ich liebe diesen Sound wenn die Autobahn frei ist und ich Richtung Süden rolle...

 

Stauraum statt Spoiler

Die zwei Stautürme rechts und links hinter dem Fahrerhaus sehen gewöhnungsbedürftig aus, bieten aber mit zusätzlichen Ablageflächen in der Mitte ein riesiges Platzangebot für Zubehör und Ausrüstung.
Gemeinsam mit meinem Einstieg bei meinem Arbeitgeber kam auch mein Arbeitsgerät, ein wunderschöner und eindrucksvoll starker MAN TGX 26.540 in das Unternehmen. Mit seinem 6x4 Antrieb kann und darf dieses Fahrzeug Gewichte von weit über 100 Tonnen nahezu jeden Berg hoch ziehen. Ein wahres Kraftpaket und ein toller Arbeitsplatz.

Donnerstag, 2. Februar 2017

NRW ist Wahnsinn

Abb1.: Die grüne Linie zeigt den normalen Fahrweg den man von Mülhausen (F) nach Deutschland fährt. Die rote Strecke stellt meine vorgeschriebene Fahrtroute dar. Nicht ganz so bequem aber kein wirklicher Umweg. Bild: Google Maps
Am Montag Abend der vergangenen Woche kam ich von der Reise nach Frankreich Heim nachdem ich zuvor im italienischen Torino abgeladen hatte. Von Donnerstag bis Montag musste ich in Nantua, zwischen Lyon und Genf stehen, und darauf warten, dass ich einen Mobilkran, einen sogenannten V-Cat mit 30 Tonnen Gewicht laden konnte. Wie so oft haperte es an der Bürokratie. Die Rückreise war dann ein eindrucksvoller Spiegel des Versagens unserer Verkehrspolitik.

Dienstag, 31. Januar 2017

Perfektes Augenmaß

Einer der Gründe, warum Alkohol auf Baustellen nur ungern gesehen wird. An einer Raststätte im französischen Nantua an der Autoroute d' Titans nimmt man es mit solchen Feinheiten genauso genau wie das Lesen der Wasserwaage. Hauptsache man kann durch gucken.

Samstag, 28. Januar 2017

Was will man mehr?

Seit Donnerstag stehe ich also nun auf einem französischen Rastplatz an der Autoroute d' Titans und warte auf die Verladung eines mobilen Krans. Tolle Gegend, so viel Natur. Aber auch nur das.

Das Warten ein grundlegender Teil der Stellenbeschreibung eines Schwerlastfahrers ist, darüber müssen wir nicht sprechen.

Das man sich den Parkplatz nicht immer nach den persönlichen Auswahlkriterien wählen kann ist ebenfallls logisch.

Aber offemsichtlich hat sich noch niemand mit der Frage beschäftigt,  wie frustrierend ein französisches Frühstück an einem Sonntag Morgen um acht wohl sein kann, wenn man ohnehin bedient ist.

Freitag, 27. Januar 2017

Bebildertes

Ab heute werde ich hier ständig bebilderte Impressionen aus dem Arbeitsalltag posten.
Heute ist es besonders langweilig. Mit meinem Lkw ist es nicht immer so einfach eine Rückladung zu organisieren. Das daraus ein langes Wochenende in der Einöde wird, verbuche ich mal unter "Shit happens".
Für mich heißt das. Warten auf einem französischen Rastplatz. Bonjour Tristesse.

Sonntag, 22. Januar 2017

Mit 62 Tonnen durch das Siegerland

Höher, breiter, schwerer. Kurz vor dem Aufsetzen. Noch hängen die 42 Tonnen wenige Zentimeter über dem Auflieger.
In der vergangenen Woche hatte ich mal wieder einen schönen Brummer auf dem Auto. Bei der Maschine, die den Weg von Dillenburg im Siegerland zu uns ins schöne Remscheid finden sollte, handelt es sich um ein sogenanntes CNC-Bearbeitungszentrum in groß. Allein drei Komplettladungen Zubehör wurden schon abtransportiert. Hier zeige ich Euch ein paar Impressionen von der 10-stündigen Verladung und erzähle Euch, was mich besonders geärgert hat.


Immer wieder ein spannender Augenblick, wenn eine solche Maschine nach vielen Jahren in der Werkhalle wieder an das Sonnenlicht kommt. Kollege Marco bereitet das Anhängen der Maschine vor. Allein die graue Traverse oben auf der Maschine wiegt schon mehr als zwei Tonnen

Breiter, schwerer, höher


Wie man auf dem ersten Bild schon sieht, ragt die Maschine seitlich und oben weit über die normalen Abmessungen hinaus. Mit einer Breite von 3,49 Metern, einer Höhe von 3,58 Metern und einem (vom Versender) angegebenen Gewicht von 37 Tonnen ist schon klar, dass es sich um einen genehmigungspflichtigen Schwertransport handelte. Dass die Maschine später an der Waage des Krans 42Tonnen anzeigte, wunderte da schon fast niemanden mehr. Glücklicherweise ließ die Genehmigung für diesen Transport für diese Abweichung genügend Spielraum.

Etliche Stunden gehen für die sorgfältige Sicherung der Ladung drauf. Da gibt es keinen Spielraum, Sorgfalt und Fehlerfreiheit sind bei der Verladung die beste Lebensversicherung für alle Beteiligten und Unbeteiligten.


Das ist leider nicht immer so und oft kommt es dadurch zu langen unvorhergesehenen Verzögerungen. Für uns Schwerlastfahrer heißt das dann: Abwarten und Tee trinken. Geduld ist eben eine Tugend. Extrem kompliziert und teuer kann so was zusätzlich werden. Besonders im europäischen Ausland lassen sich bei den zuständigen Behörden bei der Neuerteilung derartiger Genehmigungen ganz phantastische Überraschungen erleben. In manchen MOE-Ländern kann so eine Genehmigung auch mal schnell 2500 Euro kosten. Davon blieben wir diesmal, Gott sei Dank, verschont.

 Um derartige Abmessungen unter Plane zu transportieren wird der Trailer breiter und höher gemacht. Für uns Tagesgeschäft. Plane, Rungen, Spriegel.... alles muss aus dem Weg. Allein der Auf- und Abbau des Trailers nehmen da schon einiges an Arbeit in Anspruch.


Ärgerliche Versäumnisse


Die Autobahn 45 ist eine der Lebensadern des Industriestandortes Nordrhein Westfalen. Die sogenannte Sauerlandlinie wird mit ihrer Länge von 257 Kilometern und ihren 73 Brücken nicht ohne Grund auch als Königin der Autobahnen bezeichnet. Bleiben wir bei dem Bild der königlichen Autobahn, bleibt leider nichts anderes, als der A 45 zu attestieren, dass es sich um eine äußerst marode, klapprige und vernachlässigte Königin kurz vor dem Ableben handelt.

Einmal mehr kann man auch hier der Politik das astreine Vollversagen vorwerfen, das wir schon seit Jahren staunend mit offen stehenden Mündern zur Kenntnis nehmen. Während sich eine rot-grüne Landesregierung damit beschäftigt, eine völlig verfehlte Sozial- und Bildungspolitik schön zu schreiben um diese im Wahljahr 2017 als vermeintliche Erfolge zu verkaufen, modern und rotten die wichtigsten Lebensadern zur Versorgung der Wirtschaft NRW's stillschweigend vor sich hin bis sie endgültig sterben.

Mit Taschenspielertricks versucht man die Lebensdauer der Brücken noch um ein paar Jahre hinauszuzögern. Dann kann man dem politischen Nachfolger in einigen Jahren bequem die schuld für das eigene Versagen in die Schuhe schieben. So funktioniert wohl Politik. Bild Wikipedia, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Von der Bahn lernen heißt Siegen lernen


Hartmut Mehdorn, der Tausendsassa unter den deutschen Spitzenmanagern, hatte es mit der für (ursprünglich) 2005 geplanten Privatisierung der Bahn ja schon vorgemacht. Dort war man nämlich bei der Bewertung der Streckenqualität auf eine wahrhaft salomonische Idee gekommen. Statt zuzugeben, dass Züge wegen maroder Streckenabschnitte langsamer fahren mussten und dadurch Verspätungen verursachen, senkte man die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf den Gleisabschnitten schlicht und höchst offiziell ab und schrieb den Fahrplan zu den neuen Fahrtzeiten einfach mal schnell um. Schon passte wieder alles.

Diesen Taschenspielertrick machen sich die Verantwortlichen dann auch auf der langsam und qualvoll dahinsiechenden A45 in ähnlicher Weise zunutze. Dort senkt man die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Lkw auf Brücken kurzerhand auf 60 Stundenkilometer und gibt bei Staus teilweise einen Mindestabstand von 70 Metern vor. Tadaa – schon hat man die Haltbarkeit der Brücken um weitere 10 Jahre verlängert. 

Das fördert natürlich nicht das Vertrauen der Autofahrer, weder in Brücken noch in die Politik, aber man muss konstatieren, dass die verantwortlichen Politiker sich so auf clevere Weise bis zum nächsten Gong über die Runde gerettet haben. Und wer weiß schon was in 10 Jahren ist? Dazu könnte ich noch einiges schreiben aber ich will diese Seite nicht zu politisch werden lassen. Natürlich entspricht diese Darstellung nur bedingt der tatsächlichen Situation aber hey – es fühlt sich verdammt noch mal so an, für uns Fuhrleute!

Bergauf bergab im Siegerland


Festzuhalten ist, dass es für Großraum- und Schwertransporte nicht so einfach ist, die wichtige Versorgungsader zwischen NRW und dem Süden Deutschlands zu befahren. Das ist insbesondere für die im Siegerland stark vertretene Schwerindustrie ein großes Problem.

Mit unserer Überbreite von 3,49 Metern und rund 4,40 Meter Höhe mussten wir jedenfalls von Dillenburg bis Haiger die gesamte Kalteiche über Land- bzw. Bundesstraßen hoch und wieder runter fahren. An solchen Steigungen wird einem schnell klar, was das Gewicht von 62 Tonnen bedeutet. Das Hinauffahren ist für den MAN kein Problem, das Gewicht aber auf der anderen Seite auf den steilen Gefällstrecken des Siegerlandes zu bremsen, ist schon eine kleine Herausforderung, denn die verschleißfreie Dauerbremse (Retarder) schafft das alleine nicht mehr.

Natürlich ist so ein Transport an Auflagen und Bedingungen geknüpft. Erste Auflage: Nicht vor 22 Uhr fahren. kein Problem, kann ich. Zweite Auflage: Die vorgegebene Route: Von Dillenburg (eigentlich nur 900 Meter bis zur BAB) mussten wir über die Bundesstraße bis Haiger. Erst dort durften wir dann auf die A 45, um diese sofort in Wilnsdorf (eine Ausfahrt weiter) wieder zu verlassen.

Im Winter nachts auf unbekannten dunklen schmalen Landstraßen zu fahren kann schon ohne Schwertransport eine große Herausforderung sein. Kälte, Glätte, steile Berge hoch und runter immer wieder... als Fuhrmann bekommt man schon einiges für sein Geld geboten.

Die weitere Route verlief dann über Landstraßen bis nach Siegen. Erst dort durften wir wieder auf die BAB. Eine alternative Strecke zu fahren ist nicht erlaubt, denn die Streckenführung ist in solchen Fällen bei Großraum- und Schwertransporten oft streng vorgeschrieben. Natürlich hat niemand der Verantwortlichen darüber nachgedacht, dass die Strecke über diese kleinen Landstraßen und Dörfer im Winter durch den an den Fahrbahnen aufgeschobenen Schnee noch schmaler wird. Der Gegenverkehr tat mir schon fast leid.

Dabei fiel der Umstand, dass es sich bei dem Fahrer des Begleitfahrzeugs um einen jungen Mann handelte, der erst seinen dritten Schwertransport begleitete und entsprechend unerfahren war, kaum noch ins Gewicht. Bis auf einen kleinen unwesentlichen Patzer hat der Begleitfahrer den Job trotz seiner Unerfahrenheit recht gut erledigt. Dass der junge Mann namens Christoph (so wie ich) aus der gleichen Region des schönen Sauerlandes stammen, hat den Sympathie-Score sicherlich auch beeinflusst.


Das ernüchternde Fazit der Tour 


Die Politik muss langsam die Hacken in den Teer schlagen und unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen, denn sonst die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit NRWs in einigen Jahren ernsthaft gefährdet. Dann stirbt nicht nur die alte Königin A 45 am Verkehrs-Infarkt sondern dann landen auch alle anderen Bundesautobahnen in Kürze unweigerlich in der geriatrische Abteilung.

Freitag, 20. Januar 2017

2 Wochen Funkpause

Bei zwei "passenden" Ladekabeln und unter insgesamt 17 Adaptern befindet sich kein passendes Anschlussstück für ein so exotisches Notebook wie das HP 350 G2. Fazit: Man darf nicht alles glauben, was stimmt - das gilt besonders für Produktbeschreibungen und die Beratung im Fachgeschäft
Das ich in den letzten 2 Wochen nichts schreiben konnte liegt nicht daran, dass ich nichts zu erzählen gehabt hätte. Bereits am neunten Januar war ich Richtung Portugal aufgebrochen um dort ein Anbauteil für eine Plastikspritzgussmaschine in die Gegend um Lissabon zu liefern. Dabei ging meinem Notebook schlicht die Stromversorgung aus...

Freitag, 6. Januar 2017

Firmenumzug im Ravensburger Land

7 Achsen, 26 Räder, rund 600 PS und bis zu 70 Tonnen schwer... das nenne ich einen Job mit Rock 'n Roll
Als Maschinentransporteure sind wir mit einer regulären Spedition, etwa aus dem Stückgutbereich, nicht vergleichbar. Auch wenn ich aus Erfahrung weiß, dass man gerade im Stückgut "fast alles" fährt, finde ich persönlich meine jetzige Branche wesentlich spannender. Heute will ich Euch mal eine Bilderserie zeigen, die ich in der letzten Woche während eines Unternehmensumzugs gemacht habe.