Montag, 28. November 2016

Es gibt ein Leben ohne Facebook


Heute habe ich mein Facebookprofil deaktiviert. Ich habe entschieden, in diesem Affenhaus nicht mehr mitzumachen. Paradoxerweise stelle ich gerade fest, dass ich diesen weitreichenden Entschluss ja nun gar nicht mehr posten kann, um die Welt von meinem einsamen Entschluss zu informieren. Scheint doch etwas komplizierter zu werden, das Ganze.

Sonntag, 27. November 2016

GroKo will Nomadentum auf Rasthöfen beenden

Statt menschenunwürdig in einem hässlichen LKW leben zu müssen, möchte die Politik, dass LKW-Fahrer das Wochenende in Hotels und Pensionen verbringen. Toll! Bild: Stuelpner  / pixelio.de

Erst im letzten Blogeintrag habe ich mir noch Gedanken zu den teilweise menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gemacht, unter denen viele Kollegen aufgrund der Parkplatzknappheit zu leiden haben, da kommt auch schon der nächstbeste SPD-Vertreter wie Kai aus der Kiste gesprungen, um wieder einmal eine lustige neue gesetzliche Regelung anzukündigen – natürlich wirkungsverstärkend garniert mit Bußgeldandrohung, das macht mächtig Eindruck beim Wähler.

The Reverend Peyton’s Big Damn Band - Raise A Little Hell

Endlich mal normale Leute! Und die Musik ist auch super!

Freitag, 25. November 2016

Gedanken zur Parkplatzsituation

Bild: Mit freundlichem Dank an Erich Westendarp/pixelio.de
Niemand auf staatlicher und behördlicher Seite kann ernsthaft behaupten, dass man vom Phänomen des Parkplatzmangels für LKW unerwartet überrollt wurde. Aber es ist wie immer in der Politik, es musste erst was passieren. Das ist nun der Fall und nun folgen, wie immer, kopfloser Aktionismus und blinde Symbolpolitik. Schuld ist natürlich die Transportbranche und allem voran die Fahrer.

Dienstag, 22. November 2016

Das große Arbeitgeberbashing

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Bild: Screenshot Facebook
 Heute möchte ich mich einmal mit dem Phänomen des Arbeitgeberbashings auseinandersetzen. Anlass ist das oben im Screenshot festgehaltene Posting von Sat.1 NRW bei Facebook, das in der Gruppe LKW-Fahrer und Trucker geteilt wurde. In diesem Beitrag geht es um Gaffer an Unfallorten – dabei wurden vorzugsweise Lkw-Fahrer dargestellt. Das nennt man wohl einseitige Berichterstattung, soll uns aber in diesem Moment einmal weniger interessieren. Mir geht es um die Kommentare, die man darunter findet. Mein lieber Scholli...

Samstag, 19. November 2016

Sonntag, 13. November 2016

Der Countdown läuft

Ein wenig Nervosität vor der ersten
Fahrt gehört wohl dazu.
Die Rückkehr in den alten Beruf gestaltet sich erwartungsgemäß nicht schwierig aber aufwendig. Modulschulungen, ärztliche Untersuchung, Beantragung der Fahrerkarte, Jobsuche – in den letzten 2 Wochen habe ich das alles erledigt.

 Was jetzt bleibt, ist das Warten auf den Start der ersten Tour. Dabei hatte ich schon fast vergessen, wie viel Krempel man im Allgemeinen so auf vier Quadratmeter spazieren fährt. Wasserkocher, TV, Bettzeug, Küchenutensilien, die eine oder andere Karte kann auch nicht überflüssig sein. Reiseapotheke, Notebook, Unterhaltungselektronik, Zahnbürste, Ersatzsocken, Gebiss, Revolver und die Gitarre nicht vergessen. In zwei Wochen geht es dann los. Klar freue ich mich schon darauf, aber wenn ich ehrlich bin, ein wenig Nervosität schwingt auch mit.

 Mein neuer Arbeitgeber führt europaweite Maschinentransporte durch. Oft haben diese Maschinen Überbreiten bis zu 3,80 Meter. Dabei können diese Anlagen auch mal bis 45 Tonne wiegen. Wir fahren da also schon echt große und schwere Brummer kreuz und quer durch Europa. Und natürlich bin ich auch neugierig auf meine neuen Kollegen, von denen ich bisher leider noch niemanden kennenlernen durfte. Aber schüchtern war ich ja noch nie.

Samstag, 12. November 2016

Freitag, 11. November 2016

Armistice 1918 - Fahrverbot in Frankreich

General Hans von Hammerstein-Gesmold, Matthias Erzberger, Freiherr Ernst von Langwerth-Simmern bildeten die deutsche Waffenstillstandskommission. Sie mussten den Kopf für die Folgen der Ersten Weltkrieges hinhalten. Bild: gemeinfrei
Wenn ich damals im Ausland unterwegs war, wurde ich immer wieder von nationalen Fahrverboten, mehr oder weniger, überrascht. Wie oft habe ich mich gefragt, was das wohl für ein Feiertag sein mag. Dem verschaffen wir jetzt mal Abhilfe. Hier mal ein paar Hintergründe zum heutigen Feiertag (Fahrverbot) in Frankreich.

Donnerstag, 10. November 2016

Mittwoch, 9. November 2016

Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben - danke Chef!

Der Arbeitsvertrag ist laut juristischer Definition eine beidseitige Willenserklärung. Wer also einen Arbeitsvertrag unterhalb des Mindestlohnes abschließt, sollte sich vorher fragen, ob er das tatsächlich auch will. Bild: Alexander Klaus/pixelio.de
Natürlich habe ich mich in den letzten Tagen bei mehreren Speditionen beworben. Jetzt habe ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Am ersten Dezember geht es los. Zurück im alten Beruf. Bemerkenswert: Mein neuer Arbeitgeber zahlt tatsächlich Löhne, die der Leistung seiner Mitarbeiter ehrlich angemessen sind. Darüber freue ich mich sehr. Im Gegensatz dazu habe ich erschrocken festgestellt, dass sich bei vielen Speditionen der Lohn in den letzten 10 Jahren so gut wir nicht verändert hat. Teilweise zahlen Speditionen sogar noch weniger Geld als zu der Zeit, als ich den Kutschbock verließ. Warum macht Ihr das denn mit, Leute?

Montag, 7. November 2016

Die Fahrerkarte - das ging schnell

Zwischen 2 und 4 Wochen Wartezeit veranschlagte die nette Dame auf der Führerscheinstelle 
Am 3. November war hatte ich endlich einen Termin auf der Führerscheinstelle um meine Fahrerkarte zu beantragen. Die nette Dame dort erklärte mir, dass ich mich auf eine Wartezeit von 2 bis 4 Wochen einstellen müsse. Heute, gerade 4 Tage später, liegt ein gelber Brief vom Kraftfahrtbundesamt im Postkasten. Die Karte ist da.

Freitag, 4. November 2016

Ich will zurück auf die Straße...

Will zurück auf die Straße, der Thorsten...
Viele meiner Freunde und Bekannte halten mich deshalb für durchgeknallt. Eigentlich jeder, wenn ich so drüber nachdenke. Mir egal. Viele Jahre habe ich auf dem Kutschbock gesessen, bis ich eines Tages die Nase voll hatte. Eine neue Ausbildung (die Dritte) als Lagerlogistiker und ein anschließemder Besuch der Meisterschule sollten mir eine neue berufliche Perspektive bieten. Diese Entscheidung fiel im Jahr 2006. Von Staus, Kontrollen, Kriminalität, Pannen und Rastplatzfutter hatte ich gestrichen die Nase voll.